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European Parliament / Analyses

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28-05-2008

REDE VON HERRN MICHAEL GEIER, BOTSCHAFTER DER BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND IN SOFIA AUF DER KONFERENZ „EIN FRÜHLING FÜR EUROPA"

Sehr geehrter Präsident Parvanov

Verehrter Präsident Giscard D’Estaing

Die Idee dieser Veranstaltung geht auf meinen Freund, den französischen Botschafter zurück. Mitveranstalter ist die Konrad Adenauer Stiftung, die den Namen einer der großen Männer trägt, die die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft ins Leben riefen. Auch andere wie der französische Außenminister Schuman und der Ministerpräsident Alcide di Gasperi bleiben als Väter Europas unvergessen. Die Konrad Adenauer Stiftung ist gemeinsam mit den drei anderen in Bulgarien tätigen deutschen politischen Stiftungen Bereicherung für das lebhafte politische und demokratische Leben in Bulgarien.

Sie, Herr Präsident Parvanov, kennen als Historiker die Bedeutung des europäischen Einigungswerks, das mehrere Frühlinge, aber auch manchen Wintersturm erlebte. Vor anderthalb Jahren hatten Sie das Glück, Ihr Land Bulgarien in die Europäische Union zu führen. Dies ist die manifeste Bestimmung Bulgariens, nicht nur nach unserer Auffassung, und jeder politische deutsche Besucher bestätigt das, sondern auch nach Meinung der überwältigenden Mehrheit des bulgarischen Volkes.

Präsident Giscard d’Estaing ist Vorbild nicht nur für die europäische Integration, sondern auch für die deutsch-französische Zusammenarbeit. Ihre Freundschaft mit Bundeskanzler Helmut Schmidt war legendär. Gemeinsam haben sie den Weltwirtschaftsgipfel geboren, der sich ohne Ihr zutun von einem intimen Gespräch am Kamin zu einem Massenspektakel entwickelt hat. Sinn und Notwendigkeit werden aber nicht in Frage gestellt. Jedoch Versuche, zur ursprünglichen Form zurück zu finden, sind bisher gescheitet.

Herr Präsident, Sie sind zwar kein Berliner, aber immerhin ein Koblenzer, heute ein Koblenzer Ehrenbürger, unweit der Stadt geboren, die einen anderen berühmten Sohn hat, nämlich Karl Marx aus Trier. Aus Koblenz stammte eine Reihe der Männer, die mit dem Versuch scheiterten, schon um 1840 eine liberale Gesellschaftsordnung in Deutschland zu etablieren, für die Sie immer standen.

Die deutschen Botschafter, hatten vor fünf Jahren in Berlin das Glück, Ihnen als Ehrengast zuzuhören, als sie uns ihr bisher letztes großes Lebenswerk, den Vertrag zur Europäischen Union mit Verve und Jungendfrische erläuterten. Diesen Vertrag haben Sie als Präsident des Konvents verantwortet. Wie immer Sie selbst das beurteilen, was aus Ihrem Werk nach zwei gescheiterten Referenden geworden ist: es bleibt Ihr stolzes Kind. Sie selbst haben im Independant erklärt, der Unterschied zum Vertrag von Lissabon sei einer der Form, nicht des Inhalts. Für diesen großen Schritt im europäischen Einigungswerk sind wir, Bulgaren, Deutsche und Franzosen, Ihnen dankbar.

Wir wünschen dem „Frühling für Europa“ viel Erfolg



 
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